Eine 10-Minütige Vorschau für die Dokumentation über Lebensmittelverschwendung – 2015

„I call it foodge“ zeigt und erklärt einige der vielen Gründe, weshalb viele essbare Lebensmittel in unserer Gesellschaft (grundlos) weggeschmissen werden. Es wurden verschiedene Events, Veranstaltungen, Flashmobs, Organisationen, politisch Aktive gefilmt, befragt und dokumentiert. In verschiedenen Städten und Ländern wurden des Weiteren die Meinungen und Erfahrungen von Mitwirkenden und Fußgängern mit eingebunden.

Der Film kritisiert nicht nur unsere Lebensmittelindustrie, deren Bauern, deren Käufer, deren System, sondern auch diejenigen, die das Ganze unterstützen: Wir als Konsumenten.

Denn was andere als Müll bezeichnen würden, deklarieren andere noch als frisch: „Just as tasty, just as good“ – genauso lecker, genauso gut.

Viel zu viele Menschen wissen nichts über dieses Thema, denken nicht darüber nach, es wird nicht in Schulen angesprochen und/oder sie interessieren sich schlichtweg nicht für das Thema Lebensmittelverschwendung. Dabei betrifft dies jeden von uns. Uns, unsere Mitmenschen aus anderen Ländern, unsere Ressourcen, unsere Umwelt, Tiere und unsere Gesundheit, unsere Erde.

Durch diesen Film erhoffe ich mir, einigen Menschen jeden Alters wissen zu lassen, wie es wirklich in Supermärkten und Produktionsabläufen zugeht. Ich hoffe, dass das Publikum zum Denken angeregt wird, Interesse und Bewusstsein für unsere Lebensmittel entsteht. Dass besonders junge Menschen aufgeklärt werden und somit helfen, unsere Umwelt zu schützen und zu verhindern, dass diese unnötig belastet wird. Jeder kann hier helfen und eine Kleinigkeit dazu beitragen, diese Situation zu ändern, um die sich auswirkenden Konsequenzen auf unseren Planeten durch die Handlungen der Lebensmittelindustrie zu vermindern. Der Konsum jedes Einzelnen beeinflusst die Nachfrage und somit das daraus entstehende Angebot.

Zu mir:

Ich entdeckte Foodsharing im März 2014. Von dort an lernte ich alle möglichen Helfer, kleine und große Organisationen kennen. Für ein Jahr lebte ich in dieser „wegwerf-freien-Gesellschaft“ gegen den Konsum und verliebte mich in diese „Kultur“. So konnte ich jede freie Stunde mit Leidenschaft für die Planung, das Drehen und das Schneiden für den Film investieren.

Gedreht wurde in Deutschland (Bonn, Wuppertal, Köln, Berlin…), Türkei (Istanbul), England (London) und Frankreich (Paris).

Aus dem ganzen Material von knapp 60 Stunden ist eine vorläufige 20minütige Version entstanden. Eine Dokumentation in voller Länge von ca. 120 Minuten war geplant, konnte aber aus finanziellen Gründen noch nicht umgesetzt werden.

 

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